Unsere Studienfahrt führte uns am 21.10.2019 zunächst in die kleine Stadt Brok, in welcher wir bis zum 26.10.2019 auch gewohnt und geschlafen haben. Ziel dieses Ausflugs war es, anhand unterschiedlicher Etappen die schrecklichen Aspekte der Judenverfolgung zu reflektieren.

Die erste Anlaufstelle war dabei das größte nationalsozialistische Vernichtungslager zur Zeit des zweiten Weltkriegs. So fanden wir uns am 22.10. in Treblinka wieder, um die dort 1964 errichtete Gedenkstätte zu besichtigen.

Am Folgetag sammelten wir Informationen über Referate und Projekte, welche wir am Tag vor der Abreise vorgestellt haben. Später durften wir die Enkelin einer Zeitzeugin treffen, welche uns die Geschichte ihrer Familie erzählte.

Den nächsten Tag verbrachten wir in der 70 Kilometer entfernten Hauptstadt Warschau. Nachdem wir das Museum der Geschichte der polnischen Juden (POLIN) besuchten, verbrachten wir den Tag in Warschau.
Am darauffolgenden Freitag besuchten wir unsere Partnerschule in Malkinia, um uns mit den Schülern auszutauschen. Hier kann man auch einen Beitrag dieser Schule über unser Treffen und mit vielen Fotos nachlesen.

Wir besuchten später noch einmal die Gedenkstätte in Treblinka und legten zum Gedenken an die damaligen Opfer Gestecke nieder und zündeten Kerzen an. Am Abend vor der Abreise reflektierten wir zusammen in der Gruppe die gesammelten Eindrücke der letzten Tage.


Zusammenfassend kann man feststellen, dass es sehr wichtig ist sich mit den damaligen Umständen zu konfrontieren und sich auch in Gedenken an die Opfer immer wieder ins Gedächtnis zu rufen, welche grausamen Folgen Rassismus und Intoleranz haben können.


